
Alexandra Danner war in ihrem leben noch nie bei zwei Ski-Marathons innerhalb von zwei Tagen gestartet, doch ihre Premiere ist geglückt: Am vergangenen Samstag belegte die Lenggrieserin beim renommierten Ganghoferlauf in Leutasch (Österreich) im Klassik-Wettbewerb über 43 Kilometer den zweiten Platz. Tags darauf gewann sie über 42 Kilometer Skating ebenfalls die Silbermedaille und sicherte sich damit den Sieg in der Gesamtwertung des Ganghoferlaufs.
Eine gute Vorbereitung auf den Engadiner Ski-Marathon“, sagt die 25-Jährige. Dieses noch deutlich hochkarätiger besetzte Rennen geht am kommenden Sonntag über die Bühne. Wer sich im weitgehend schneefreien lsarwinkel und Loisachtal umsieht, der mag es kaum glauben, aber in der Leutasch herrschten traumhafte Wintersport-Bedingungen. Hinzu kamen eine perfekte Organisation und Zuschauer. die für eine gute Stimmung sorgten. Danners Plan am Samstag war, in Sichtweite der schnellsten Frau zu bleiben, doch dies klappte gleich nicht: Zum einen wählte sie die falsche Spur und blieb erst mal quasi im Stau stecken. Und dann verlor sie auf der Doppelrunde am Anstieg den Anschluss an die Österreicherin Katerina Smutna. .Trotzdem war es ein gutes Rennen“. resümiert Danner. .Ich bin in einer guten Männer Gruppe mitgelaufen. Ich habe gemerkt. dass ich an die Erste nicht rankomme, aber von hinten ist auch niemand an uns hingekommen. Obwohl sie mit müden Armen ins Rennen. fühlte sie sich am Sonntag wohler: . Ich skate lieber“, sagt Danner. Die Goldmedaille gewann dieses Mal Sophie Lechner nach der Kurzdistanz Goldmedaille am Vortag. Eine Rückkehr in den Weltcup sei für sie . aktuell nicht erreichbar“. erläutert die Lenggrieserin. Dafür waren meine Leistungen am Anfang des Winters zu schlecht.“ So konzentriert sie sich vorerst ganz auf die Starts mit denm Terrex XC Ski Team. (Text und Foto Patrick Staar)